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Samstag, 04. September 2010
 
 


Postagenturnehmer-Forum
04. September 2010, 08:24:51 *
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Autor Thema: Fragebogen filialen  (Gelesen 2078 mal)
christl
Gast
« am: 21. September 2009, 12:30:19 »
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Hallo Zusammen!!!
Ich frage mich, warum sich hier noch Niemand zum Thema Fragebogen ausgelassen hat, oder merkt vielleicht keiner, daß die Fragen nicht wirklich was damit zu tuen haben, ob wir zufrieden sind. Ich denke, daß der Fragebogen, das Thema verfehlt hat. Es läßt viele Fragen aus die wichtig wären. Ich hab den Fragebogen vor meinem Gebietsbetreuer zerrissen und werde meinen eigenen Fragebogen erstellen. Helfen wird es nichts, aber das Original hilft uns auch nicht weiter.
PS.: Hab mich übrigens entschieden meine Post aufzugeben, lohnt sich in Zukunft nicht mehr, wird ja immer schlechter vergütet.
Grüße an Alle !!!
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miezi
Gast
« Antworten #1 am: 21. September 2009, 13:52:08 »
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Hallo christl,
daß sich hier bislang niemand ausgelassen hat, liegt vielleicht daran, daß es nichts bzw. wenig auszusetzen gibt an dem Fragenbogen. Ich verstehe nicht, was da nicht in Ordnung sein soll. Wir wurden doch zu jedem Thema befragt (Vergütung, Betreuung, Epos...) und konnten auch unsere Meinung sagen (ankreuzen). Ich habe auch ganz klar geschrieben, was man besser machen könnte oder wo ich unzufrieden bin. Was soll da also bitteschön schlecht an dem Fragebogen sein? Ich finde es ganz toll seitens der DP, daß diese auch unsere Meinung hören möchten. Die machen es schließlich nicht aus Langerweile, sondern diese Auswertung wird sicher dazu dienen, einiges zu verändern bzw. besser zu machen. Sicher gibt es sehr viel was geändert bzw. verbessert werden könnte seitens der DP, aber immerhin ist es doch ein erster Schritt mit diesem Fragebogen. Warum also dieser Frust???
LG miezi
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christl
Gast
« Antworten #2 am: 21. September 2009, 14:48:59 »
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Frustig bin ich nicht, daß schafft die Deutsche Post nicht. Ich wundere mich nur, daß es keinem auffällt, Grinsend wie und was für Fragen gestellt bzw. nicht gestellt werden.
Ärgert mich ja gar nicht , ich habs eh bald geschafft !!! Grinsend
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MRXY
Jr. Member
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Beiträge: 25


« Antworten #3 am: 23. September 2009, 09:06:40 »
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[quote author=miezi link=topic=1635.msg1857#msg1857 date=1253533928]
Hallo christl,
daß sich hier bislang niemand ausgelassen hat, liegt vielleicht daran, daß es nichts bzw. wenig auszusetzen gibt an dem Fragenbogen. Ich verstehe nicht, was da nicht in Ordnung sein soll. Wir wurden doch zu jedem Thema befragt (Vergütung, Betreuung, Epos...) und konnten auch unsere Meinung sagen (ankreuzen). Ich habe auch ganz klar geschrieben, was man besser machen könnte oder wo ich unzufrieden bin. Was soll da also bitteschön schlecht an dem Fragebogen sein? Ich finde es ganz toll seitens der DP, daß diese auch unsere Meinung hören möchten. Die machen es schließlich nicht aus Langerweile, sondern diese Auswertung wird sicher dazu dienen, einiges zu verändern bzw. besser zu machen. Sicher gibt es sehr viel was geändert bzw. verbessert werden könnte seitens der DP, aber immerhin ist es doch ein erster Schritt mit diesem Fragebogen. Warum also dieser Frust???
LG miezi
[/quote]


christl kann man nur beglückwünschen zu ihrer entscheidung die agentur aufzugeben. merkt ihr den nicht, das die post euch nur noch ausbeutet? es wird immer schlechter bezahlt und der arbeitsaufwand wird immer mehr. der von dir als gut befundene fragebogen dient nicht zur verbesserung für die agenturnehmer, nein ganz im gegenteil, die post zieht daraus rückschlüsse und wird dann sicherlich wieder mit kürzungen kommen.
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Schneggenpost
Jr. Member
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Beiträge: 19


« Antworten #4 am: 05. Oktober 2009, 20:26:33 »
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... hm, im Fragebogen ist eine brisante Frage - und ich vermute, dass der ganze Fragebogen mehr oder weniger wegen ihr zusammengestellt wurde: Auf Seite 25 soll eingeschätzt werden, ob man einen hohen eigenen unternehmerischen Spielraum habe.

Das berührt die Kernfrage, ob man wirklich unternehmerisch tätig ist oder ob man unter die Regelung für Mindestlöhne fallen könnte. Mit den entsprechenden Pflichten der Post, u.a. auch Sozialbeiträge abführen zu müssen.

Bekäme jedoch die Post hier von den Agenturnehmern attestiert, man habe einen "hohen unternehmerischen Spielraum", dann würde die Post im Ernstfall bei der Entscheidung über die Mindestlohngruppen einen Persilschein - eben diese Umfrage -  hochhalten ... unsere Agenturnehmer halten sich mehrheitlich für frei in ihrer Gestaltung, können also keine weisungsgebundenen Angestellten sein.

Insofern halte ich den Fragebogen im Wesentlichen für eine Risiko-Abklärung - wären wir Mindestlohn-Empfänger, dann ist ja schließlich das Konzern-Ergebnis betroffen. Das müsste man den Aktionären sagen und ggfs. mal eine Gewinnwarnung herausgeben.

Mit vielen Grüßen
Schneggenpost
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Schneggenpost
Jr. Member
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Beiträge: 19


« Antworten #5 am: 06. Oktober 2009, 20:00:55 »
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... noch ein Nachtrag hierzu: Vielleicht könnte der pagd bei der nächsten Mitgliederwerbung ebenfalls einen kleinen Fragebogen zum vorgenannten Thema mit beilegen - womöglich ergeben sich deutliche Abweichungen zur Haltung der Post in dieser Frage. Zu gegebener Zeit könnte dann auf politischer Ebene ein, zwar nicht repräsentatives, aber immerhin relevantes Signal für eine anderslautende Einschätzung ergeben.

Mit vielen Grüßen
Schneggenpost
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gast
Gast
« Antworten #6 am: 13. Oktober 2009, 15:35:39 »
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Ich denke die einzige richtige antwort auf diesen fragebogen ist "zerreißen". Ich kann mich nach zehn jahren nicht an ein einzigen gedankenaustausch mit der post erinnern,der für mich etwas positives erreicht hat. Und ich sage immer wieder, wer hier über die post etwas positives schreibt, der gehört entweder zum mitarbeiterstab der DP oder der kann nicht rechnen. Aber es gibt sicherlich auch welche die noch gerne arbeiten,egal was sie dafür bekommen. Wenn man nur das ausfüllen des bogens in rechnung stellen würde, dann würden die betreuer dumm gucken. Denn jedesmal liest man in der partnerzeitung das die post die sparsamkeit nicht aus den augen lässt. Mit dem gleichen argument kann man jeden handschlag in cent umrechnen. Das heißt, am billigsten ist, die Blätter zerreißen. Es passiert eh nichts positives.
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Kritiker
Gast
« Antworten #7 am: 23. Oktober 2009, 12:33:29 »
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Hallo,
hat denn schon einer bemerkt, dass von der Post überlassene MItarbeiter auch einen Fragebogen erhalten haben?
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xxy
Gast
« Antworten #8 am: 23. Oktober 2009, 15:35:16 »
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Woher sollen wir denn das wissen? Was meinst du mit "von der Post überlassene Mitarbeiter?"
Gruß
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Kritiker
Gast
« Antworten #9 am: 27. Oktober 2009, 14:19:22 »
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Hallo,
ganz einfach,
Ihr bekommt doch von den Gebietsbetreuungen den einen oder anderen Mitarbeiter als Personalüberlassung. Bedeutet, er arbeitet bei Euch und bekommt sein Geld von der Post.Ihr zahlt nur ca 60% seines Lohnes an die Post zurück. Also zum Beispiel einen MItarbeiter aus einer eben geschlossenen "gelben" Filiale"

Die haben auch Bögen bekommen um über Ihren Arbeitsbereich zu urteilen.
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xxy
Gast
« Antworten #10 am: 27. Oktober 2009, 21:28:35 »
ZitierenZitat

Ach so, das habe ich nicht gewußt, daß die MA der DP ebenso die Fragebögen erhalten haben. Woher auch, ich habe keine MA von der DP. Ich wußte auch nicht, daß man für die MA der DP 60% an die DP bezahlen soll/kann. Die Angestellten der DP sind schließlich sehr teuer. Habe mich schon immer gefragt, wie das manche Agenturen überhaupt bezahlen können.
Danke für die info. LG
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ron
Gast
« Antworten #11 am: 03. Dezember 2009, 16:25:06 »
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Der Fragebogen dient doch nur dazu, um bei den nächsten
Gemeinheiten sagen zu können, die Agenturen wollten das so.
Ich habe z.B. überhaupt kein Verständnis, daß es Postbetreiber
gibt, die zufrieden sind. Vielleicht sind sie ein bißchen weltfremd.
Wenn man weiß, was die Post bisher mit uns gemacht hat, müßte
man sofort aufhören. Aber das läßt die wirtschaftliche Situation
nicht zu. Und das weiß die Post natürlich.
Was mich am meisten stört: daß die Möbel-Miete auf Ewigkeit
erhoben wird. Auch wenn das Schränkchen schon bezahlt ist.
Wo bleibt denn da der pagd?
Das hätte schon längst gerichtlich überprüft werden müssen.
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Herbert Millmann
Hero Member
*****
Beiträge: 162


« Antworten #12 am: 04. Dezember 2009, 00:15:20 »
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Hallo,
grundsätzlich und vereinfacht ausgedrückt sind die Verträge zwischen der Post und dem Agenturnehmer - also von zwei unabhängigen Vertragspartnern (Kaufleuten)- abgeschlossen und damit akzeptiert worden und damit hat dann ein Dritter ((pagd) auch kein Recht  sich einzumischen.
Genau dies ist ja auch das "Totschlag-Argument" der Post: Die Masse der Agenturnehmer ist doch mit dem Vertrag zufrieden, sonst hätten sie ihn ja nicht unterschrieben. Es herrscht ja Vertragsfreiheit und keiner wird gezwungen, diesen Vertrag zu unterschreiben.

Natürlich sind die Verträge vom pagd überprüft worden bzw der Verband hat sie von Juristen überprüfen lassen. Das Ergebnis dabei war, daß diese Verträge zwar "hart an der Grenze", aber eben juristisch einwandfrei waren. Einige wenige Punkte wären eventuell zwar anfechtbar gewesen, jedoch mit nur wenigen Erfolgsaussichten und wegen der "salvatorischen Klausel" im Vertrag aber nicht für die Gesamtheit des Vertrages erheblich. Eine Klage gegen vereinzelte Punkte hätte nur einen hohen Kostenaufwand mit sich gebracht (RA- und Gerichtskosten) und bei wenig Erfolgsausssichten keinen großen Nutzen.
Zur Möbelmiete: Das Mieten von Sachen bringt es nun mal mit sich, daß auf Dauer gesehen der Vermieter einen Gewinn erzielt. Da hilft dann als Mieter nur, den Kelch anzunehmen oder das Objekt zu kaufen.
Gruß  Herbert Millmann
 
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